„Zeit für mich! Gedanken zum Life-Work-Balance“
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,
Im Alltag, wächst uns häufig alles über den Kopf: Ewige Termine, Hektik, der eigene Perfektionismus alles zu schaffen, die Mühe Beruf und Familie zu vereinbaren, Haus- und Gartenpflege und Alldem gerecht zu werden. Viele von uns sind dazu nahezu immer erreichbar und packen noch ehrenamtliche Dinge an. Ich habe oft das Bild vom gehetzten Kaninchen aus Alice im Wunderland vor Augen. Es hat eine große Taschenuhr, hat Angst vor Verspätungen und ruft immer: „Ich bin zu spät!“
Das Bedürfnis nach mehr Zeit für sich, seine eigene Ruhe wird in der heutigen Zeit also zu einem essentiellen Bedürfnis.
Vielleicht liefert der Monatsspruch im September 2026 eine Idee, wie wir auf uns achten können oder zumindest eine Vorstellung wie wir glücklicher und ausgeglichener wären?
„Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind“
Wie die KI mir weiter hilfreich aufschreibt, vergleicht der Vers aus Prediger 4:6 eine Handvoll Ruhe mit beiden Fäusten voller Mühe und Haschen nach Wind. Also lieber maßvolle Arbeit, inneren Frieden und Zufriedenheit statt Stress und streben nach oft unerreichbarem Reichtum?
Können Sie deshalb weniger arbeiten? Wollen wir auf materielle Güter verzichten? Wahrscheinlich nicht…
Etwas Wahres ist aber gewiss dran, wenn wir es schaffen, bewusst auf die kleinen Dinge zu achten, die uns glücklich machen und eben meist kein Geld kosten, Balance zwischen Arbeit und Ruhe zu suchen indem Sie sich vielleicht kleine Pausen einbauen, kleine Kraftquellen suchen, wie z. B.in Ihren guten Vorsätzen während des letzten Urlaubs: Ich gehe wieder 2x Woche zum Sport, ich lade wieder öfter Freunde ein, ich teile mir die Zeit besser ein, um auf der Arbeit alles nach und nach abzuarbeiten, ich lese wieder ein gutes Buch oder nehme mir die Zeit, wieder öfter Gesellschaftsspiele mit meinen Kindern zu spielen und, und, und!
Auch das Zitat von Bertha Eckstein: „Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist, sich Zeit zu nehmen“ finde ich sehr zutreffend
Wer Kinder großgezogen hat oder dies immer noch tut ist damit gesegnet, die Achtsamkeit bei den Kindern abzuschauen, wie sehr sie im hier und jetzt leben, sie vertrauen so natürlich dem Leben, freuen sich über Kleinigkeiten und Ihre Beobachtungen sowie Äußerungen sind oft unwahrscheinlich weise und ermutigen, die starren Regeln der Erwachsenenwelt zu hinterfragen und weiterhin neugierig in den Tag zu leben.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den Mut, sich Momente einzurichten, wo Ihre innere Uhr immer wie die „beleidigte“ Zeit auf den Nachmittagstee five o’clock zeigt wie bei dem Hutmacher aus Alice im Wunderland oder dass all Ihre Uhren mal zum Stillstehen kommen und Sie einen Moment im Hier und Jetzt verweilen. (Auf dem Bild sehen Sie übrigens die Uhr von Frau Rohdenburg, die netterweise und das Bild von der Uhr zur Verfügung gestellt hat, kreiert mit netter Unterstützung von Meta Al)
Herzliche Grüße
Swetlana Schmunk Sekretariat KDPZ